Dolenjska, andersartige erlebnisse

Šmarješke Toplice

Gemeinde Šmarješke Toplice – Quelle der Lebensenergie 

Wenn Sie die Gemeinde Šmarješke Toplice betreten, befinden Sie sich in einer Welt von Weingärten, Wiesen, Wäldern, Legenden, vor allem aber in einer entspannenden Umarmung von Thermalwasser, wo Sie die freundlichen Einheimischen mit einem warmen Lächeln und einem Glas hausgemachten Weines empfangen. 

Das Gebiet der Gemeinde war vor 50 Jahren noch ein ausgesprochen landwirtschaftliches Gebiet. Heutzutage gibt es hier nur noch ein paar Bauernhöfe, da die Landwirtschaft nur noch eine Nebentätigkeit ist. Auf den Hügeln gibt es niedlich bestellte Weingärten, wo der Cviček-Wein von fleißigen Händen angebaut wird. Auch die Bienenzucht ist in der Gemeinde gut entwickelt. Im Großraum Slowenien ist die Gemeinde vor allem für ihren Gesundheitstourismus bekannt, da sich die Ortschaft zu einem der am schnellsten wachsenden Kurorte entwickelt. Die natürlichen Gegebenheiten bieten ein breites Angebot an Sportaktivitäten und -erlebnissen im direkten Kontakt mit der Natur. Die reichhaltige Kultur und das historische Erbe offenbaren sich in den archäologischen Funden und dem abwechslungsreichen sakralen und ethnologischen Erbe. 

1. Klevevž
Das Gebiet Klevevž umfasst die Höhle Zgornja Klevevška jama, die sich in der Schlucht des Bachs Radulja unter dem Berg befindet, auf dem auch die Burgruine Klevevž steht, die Höhle Spodnja Klevevška jama, in der es eine hypothermale Quelle gibt (bisher die einzige bekannte Höhle mit Thermalwasser) und die Schlucht des Bachs Radulja, die bei der Quelle Klevevška Toplica beginnt. Im oberen Lauf gibt es in einer kurzen, aber wilden Schlucht mit fast senkrechten Ufern auf dem Bach Radulja zahlreiche kleine, aber laute und rauschende Wasserfälle und Katarakte. Die Hypothermalquelle Klevevška Toplica mit einer Temperatur von 21 bis 25 °C ist auch zum Baden geeignet. Am Zusammenfluss der Bäche Laknica und Radulja liegt das Moorgebiet Zdravci, das bei starkem Regen überfließt und die Ebene überschwemmt und Lebensraum für manche seltene Vogel- und Tierarten, wie z.B. Grau- und Weiß-Reiher, Störche, Otter, Biber, Süßwasserkrebse, Wild, Fächse, Hasen und Fasane bietet. Am Bach Radulja wachsen auch hundertjährige Weiden, die sich stark verbreitet haben und der Landschaft ein charakteristisches Aussehen verleihen.

2. Indische Lotosblume
Inmitten des Kurparks in Šmarješke Toplice, wo sich auch der botanische Weg entlangschlängelt, gibt es einen kleinen, von der Thermalwasserquelle gespeisten Teich, in dem schon seit Jahren eine bei uns sehr seltene Pflanzenart wächst – die indische Lotosblume. Im Sommer ist die Wasserfläche dicht mit großen wasserabweisenden Blättern bedeckt, über der Wasserfläche können wir aber hunderte von sanft rosafarbigen Blüten bewundern. Heute kommt die indische oder rote Lotosblume in der natürlichen Umgebung nur noch in manchen Gebieten Asiens und Australiens vor. Bisher dachte man, die indische Lotosblume könne bei uns den Winter im Freien nicht überleben, deswegen sind die Exemplare in Šmarješke Toplice umso besonderer und bewundernswerter. 

3. Pfarrkirche St. Margaret in Šmarjeta
Im Dorf Šmarjeta gibt es zwei Kirchen, und zwar das bestehende Objekt, das in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erbaut wurde, und seine viel ältere Vorgängerin, die dem Neubau weichen musste. Die Wandmaleier der Kreuzigung, das Werk eines unbekannten italienischen Malers aus dem 17. Jahrhundert, ist ein wertvolles Schatzstück der slowenischen Kirchenmalerei und das größte barocke Bild in Slowenien. 

4. Pfarrkirche St. Andreas in Bela Cerkev
Die Volksüberlieferung sagt, dass das Dorf Bela Cerkev nach einer weißen Kirche, die schon von Ferne von den Holzbauten der Umgebung unterschieden werden konnte, benannt wurde. Die Ortschaft Bela Cerkev wird in Urkunden zum ersten mal 1283 mit der Erwähnung eines Vikars genannt, was gleichzeitig die erste indirekte Erwähnung der Pfarrei ist. Als Dorf wird sie zum ersten mal 1291 erwähnt. Ihr Standort kann auch mit der Kirche, die in der berühmten 1074 in Aquilea erstellten Urkunde erwähnt wird, verknüpft werden. 

5. Der gusseiserne Brunnen in Šmarješke Toplice
Der Brunnen wurde angeblich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in einer der österreichischen Gießereien hergestellt. Nach Šmarješke Toplice wurde er 1926 von dem Arzt Viktor Gregorčič gebracht, dem ehemaligen Eigentümer und Initiator des Tourismus in Šmarješke Toplice. Er hatte Trinkwasser in den Brunnen geleitet, und so wurde der Brunnen zur ersten Wasserleitung im Kurort, und der Hof, auf dem er steht, wurde zu einem Ort reichen gesellschaftlichen Lebens. In Slowenien gibt es heute nur noch vier solche Brunnen. Er wurde in die Liste des wichtigen Kulturerbes aufgenommen. 

Informationen: TIC Šmarješke Toplice, Šmarješke Toplice 115, 8220 Šmarješke Toplice, +386 (0)7 30 74 073, +386 (0)51 64 82 12


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