Dolenjska, andersartige erlebnisse

Mokronog

Die Gemeinde Mokronog – Trebelno befindet sich an der Grenze zum Höhenzug Raduljsko hribovje und zum Mirnatal. Reiche archäologische Funde zeugen von einer dichten Besiedlung ab der frühen Eisenzeit. Im 13. Jahrhundert wurden die Pfarreien Gorenji Mokronog und Schloss Mokronog zum ersten Mal erwähnt. Den Namen (Mokronog – nasser Fuß) soll der Ort von einem Edelmann erhalten haben, der sich bei der Ankunft im Ort durch den Schlamm ordentlich nasse Füße geholt hat. 

1. Žalostna gora
Die Anhöhe über Mokronog, die durch den Wallfahrtsweg zur Kirche der Traurigen Mutter Gottes aus dem 16. Jahrhundert bekannt ist, rühmt sich ihrer Metzinger-Gemälde in den Seitenaltären. Die heilige Treppe von 1767 hat Anton Postl durch Fresken bereichert. Mit aller Beredsamkeit, die für diesen Maler charakteristisch ist, ist in diesen 27 Szenen alles dargestellt, was bei Passionsspielen zu sehen ist. 

2. Archäologisches Gebiet
Das Gebiet schließt den archäologischen Weg bei St. Peter ein, das Beinhaus von St. Michael, die Überreste der Ruinen des Schlosses Gorenji Mokronog und die Überreste des Friedhofs Vrajski breg aus dem 6. und 7. Jahrhundert. 200 Meter höher befindet sich neben der Kirche St. Peter noch die Kapelle St. Michael. 

3. Der Strelov-Turm
Der viereckige Turm mit drei Stockwerken aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts diente zum Schutz der Stadtmauer und des Markttores. Den Namen erhielt er nach seinem letzten Besitzer im 20. Jahrhundert. Der viereckige Grundriss weist auf einen Baubeginn im Zeitalter der Romanik hin. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das einstige viereckige Zeltdach zu einer pyramidenförmigen Anlage umgebaut. 

4. Die Kirche des Hl. Antonius von Padua
Die Kirche wurde erstmals im 16. Jahrhundert als Kirche des Hl. Paulus erwähnt. Im 18. Jahrhundert wurde sie dem Hl. Antonius gewidmet. Sie rühmt sich ihrer spätbarocken Altäre.


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