Šentjernej
Die Gemeinde Šentjernej ist das Land der Sonne, des Cviček-Weins und des Gesangs. Šentjernej erhielt seinen Namen von dem Schutzheiligen der Pfarrei, dem Hl. Jernej (slowenisch für Bartholomäus). Die wunderschöne Landschaft lädt Sie ein, sie zu entdecken. Besuchen Sie die Gemeinde Šentjernej, lassen Sie sich von hausgemachten Weinen und Köstlichkeiten der lokalen Küche verwöhnen und plaudern Sie dabei ein wenig mit den gastfreundlichen Einheimischen.
1. NOVI LURD (RAKOVNIK)
Novi Lurd (Rakovnik) ist ein Dorf am Fuße des Bergs Opatova gora (Pečurka, 950 m). Im Wald oberhalb des Bachs Lurški studenec steht eine Wallfahrtskapelle der Muttergottes, Novi Lurd („Neulourdes“). Den Namen erhielt sie von dem französischen Lourdes. Die erste Wallfahrten reichen in das Jahr 1908 zurück. Wegen der unberührten Natur ist der Platz schön und anziehend. Vor allem im Mai kommen die Pilger gerne hierher.
2. Kartause Pleterje
Die Kartause Pleterje ist das einzige noch tätige Kartäuserkloster Sloweniens. Es wurde 1403 auf Befehl des Grafen von Cilli, Hermann II., errichtet. Im 16. Jahrhundert wurde das Kloster dem Kartäuserorden entzogen und dem Jesuitenorden übergeben, mit dem Zweck, das stark verbreitete Luthertum in der Gegend von Šentjernej abzuschaffen. Im 18. Jahrhundert wurde das Kloster abgeschafft, 1899 wurde es aber erneut vom Kartäuserorden gekauft. Heute bearbeiten sie auf eine umweltfreundliche Art und Weise 30 Hektar Ackerland, die zum Kloster gehören. Unter den Branntweinsorten aus Pleterje, hergestellt aus Birnen, Äpfeln, Pflaumen und Wacholderbeeren, ist eine Besonderheit die Birne aus Pleterje, die in einer auf einen Baumzweig befestigten Flasche reif wird, dann zusammen mit der Flasche gepflückt und mit Birnenschnaps vergossen wird.
3. Freilichtmuseum
Das Freilichtmuseum befindet sich unmittelbar neben dem Kloster von Pleterje. Auf einer hübschen Wiese, wo sich im Mittelalter die Teiche des Klosters befanden, stehen heute mehrere für das Šentjernej-Feld des 19. Jahrhunderts typische Bauerngebäude. Sie wurden nach 1990 aus den umliegenden Dörfern an die heutige Stelle umgesiedelt. Man kann hier sowohl ein typisches Bauernhaus und die dazugehörigen Wirtschaftsgebäude wie auch eine Toilette und einen Wasserbrunnen besichtigen. Alle Gebäude, außer der Obst- bzw. Leindarre, sind ebenerdig, aus Eichen- bzw. Buchenholz hergestellt und mit Stroh bedeckt. Den Mittelpunkt des Museums stellt das Kegljevič-Haus mit der Rauchküche aus dem Jahre 1833 dar, das von dem nahen Dorf Ostrog hierher umgesiedelt wurde.
4. Gestüt Hosta
Die ersten Schritte des Gestüts Hosta fanden auf einem relativ kleinen Bauernhof statt. Heute gibt es im Stall ungefähr 50 Lipizzaner. 16 Zuchtstuten und 2 bzw. 3 Deckhengste sorgen dafür, dass die Herde jedes vergrößert und durch neuen Nachwuchs verjüngt wird. Fast die Hälfte der Lipizzaner verbringt den warmen Teil des Jahres auf der Weide, wo sie grenzenlose Freiheit, das Beieinandersein und das Kantern genießen. Das Gestüt umfasst auch eine Reitschule, bietet Vorbereitungen auf Wettbewerbe, Dressurreiten und Geländereiten an. Am Wochenende sind auch Besichtigungen des Gestüts möglich.
5. Kulturzentrum Primož Trubar
Das Kulturzentrum wurde zum Zweck der Steigerung der Lebensqualität der Region unter dem Gorjanci-Gebirge errichtet. Mit einem abwechslungsreichen Programm mit verschiedensten Genres stellt es Besucher mit verschiedenen Erwartungen, aus verschiedenen Altersgruppen und mit unterschiedlichen Anforderungen zufrieden. Der Gelbe Saal (315 Plätze), der Rote Saal (bis zu 100 Plätze) und der Grüne Saal (Konferenzraum) sind mit ihrer modernen technischen Ausrüstung auch für Kongressveranstaltungen geeignet.
