Urwald „Krokar“ (UNESCO-Erbe)

Der Urwald Krokar ist ein Spaziergang in die Antike – unberührte Natur. Kontakt mit alten Zeiten, innerer Frieden und Stille unter jahrhundertealten großen Bäumen, Kuriositäten mächtiger wackeliger Bäume – überwältigen und faszinieren uns immer wieder. Seit Tausenden von Jahren setzt die Natur hier stillschweigend ihre Gesetze durch. Eine seltene und wertvolle Prenatur ist in erster Linie ein Erbe, das sorgfältig gehütet wird. Am steilen Hang am Rande des Urwaldreservats ist ein schmaler Pfad geschnitzt. Schritt für Schritt führt uns der Weg zwischen riesigen umgestürzten Bäumen, zwischen jahrhundertealten Buchen, wo die Zeit stehen geblieben ist… Der Urwald verändert immer wieder die Kathedrale der Bäume; Der Frühling bedeckt den Boden mit einem grün-weißen Blumenteppich. Der Sommer ist ein schattiges Baumkronen-Dach. Der Herbst ist eine sprudelnde Decke aus abgefallenen Blättern. Winter mysteriöse weiße Stille.

Urwald Krokar ist das Königreich der Buche. Es misst 74,49 Hektar. Alle 10 Jahre messen sie alle Bäume, die dicker als 10 cm sind. 1995 bedeckt die gesamte Oberfläche des Urwaldes 38.734 lebende und tote Bäume, die messbar waren.

UNESCO:

Seit 2017 ist der Urwald Krokar im Rahmen der grenzüberschreitenden Erweiterung in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden. Diese grenzüberschreitende Erweiterung des Weltkulturerbes der ursprünglichen Buchenwälder der Karpaten und der alten Buchenwälder Deutschlands erstreckt sich über 12 Länder. Die Erweiterung hängt mit der Widerstandsfähigkeit von Bäumen und der Toleranz gegenüber verschiedenen klimatischen, geografischen und physischen Bedingungen zusammen.

(Foto: Tomaž Ovčak)